Früherkennung von Psychosen

Viele Psychosen beginnen im späten Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Es handelt sich um eine schwere psychiatrische Erkrankung, die chronisch werden oder zu großen Schwierigkeiten im Sozial- und Berufsleben führen kann.

Ausgelöst werden Psychosen z. B. durch Drogenkonsum oder extremen Stress, es gibt aber auch einen großen genetischen Einfluss.

 
Was ist eine Psychose

Was ist eine Psychose?

Verlust des Realitätsbezugs, Verlust des Ich-Bezugs
Paranoides Wahnerleben, Stimmenhören, Störungen des Denkflusses, sozialer Rückzug, seltsames Verhalten, veränderte Stimmung, Antriebsarmut u.a.

Wie eine Psychose schließlich verläuft, wird u. a. dadurch mitbestimmt, wie schnell sie diagnostziert und behandelt wird. Erfolgt frühzeitig die Therapie mit geeigneten Medikamenten, kann das die Prognose erheblich verbessern.

Die Diagnosestellung kann schwierig sein, weil eine Psychose sich oft mit unspezifischen Symptomen wie Leistungsknick, Schlafstörungen oder deprimierte Stimmung einschleicht - daher ist es besonders wichtig, dass die Psychiaterin bzw. der Psychiater bei der Untersuchung sehr genau vorgeht und möglichst viel Erfahrung mit dem Erkrankungsbild hat.